IMPFEN FÜR AFRIKA 2016 – Bundesweite Impfaktion von Tierärzte ohne Grenzen findet heuer von 9. bis 15. Mai statt

Ich nehme heuer wieder an der Aktion „Impfen für Afrika teil“.

Für Interessierte:

300 Millionen Menschen leben in Elendsvierteln afrikanischer Megametropolen. Das entspricht ca. 60% der EU-Gesamtbevölkerung.
Österreichs Tierärzte spenden die Hälfte des Impfhonorars an ein afrikanisches Hilfsprojekt und helfen so, Seuchen zu bekämpfen und Menschenleben zu retten. Dabei sollen Hunde und Ratten lernen, frühzeitig Seuchenerreger zu erschnüffeln, um effizienter helfen zu können – Christian Clerici und Schauspielerin Lilian Klebow unterstützen die Aktion und besuchen ausgewählte Tierarztpraxen in Österreich.

 

Mehr als 170 Tierarztpraxen in Österreich stellen sich Anfang Mai wieder in den Dienst von Tierärzte ohne Grenzen und spenden die Hälfte ihres Impfhonorars an diese internationale Hilfsorganisation.

Mit den Spenden-Einnahmen des diesjährigen Projekts werden Seuchen-Schnüffeltiere für Afrika ausgebildet, um Krankheitserreger zeitgerecht erkennen und bekämpfen zu können.

Impfen für Afrika 2016

Ass. Prof. Dr. Dagmar Schoder, Präsidentin von Tierärzte ohne Grenzen in Österreich: „Die Urbanisierung macht auch vor dem afrikanischen Kontinent nicht halt. Das Ergebnis sind Megacities, also Ballungsräume mit sehr hoher Bevölkerungskonzentration. Unglaubliche 72 Prozent der afrikanischen Stadtbevölkerung, etwa 300 Millionen Menschen, leben in den Elendsvierteln dieser Metropolen. Das entspricht der Gesamtbevölkerung von Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und Österreich. In den Slums herrschen katastrophale hygienische Bedingungen. Gefährliche Seuchen, wie Ebola, Cholera und Tuberkulose bedrohen die Menschen.

Manche Krankheitserreger verströmen einen ganz charakteristischen Geruch. Hunde und Ratten verfügen über einen exzellenten Geruchssinn. In mehreren Ausbildungsschritten lernen die Tiere auf spielerische Art, den Duftcode von Krankheitserregern verlässlich zu identifizieren und so Menschenleben zu retten.“

 

TV-Moderator Christian Clerici ist langjähriger Botschafter von Tierärzte ohne Grenzen und beschreibt die Gründe für sein Engagement so: „ Die Aktion ‚Impfen für Afrika‘ liegt mir deshalb so am Herzen, weil sie über die Impfung zum Wohl der Tiere beiträgt und über die erzielten Spenden einen wichtigen humanitären Zweck erfüllt. Das Geld kommt direkt den Menschen in Tansania zu Gute und hilft mit, deren Gesundheit und Lebenssituation zu verbessern.

 

Aus diesen Gründen ist es mir ein echtes Anliegen, Tierärzte ohne Grenzen zu unterstützen. Als Hundeliebhaber nutze ich daher die Chance, die an der Impfaktion teilnehmenden Tierarztpraxen zu besuchen und hoffe, damit auch zum Erfolg der Aktion ‚Impfen für Afrika‘ beitragen zu können.“

 

Helfen kann jeder Hunde- oder Katzenhalter, der seine/die ihre Vierbeiner in der Aktionswoche vom 9. bis zum 15 Mai bei einem Tierarzt/einer Tierärztin impfen lässt. Die Veterinärmediziner spenden 50 Prozent ihrer Einnahmen zur Ausbildung der Seuchen-Schnüffeltiere. Eine Liste der teilnehmenden Tierärzte findet man auf der Website: www.vsf.at

 

Unterstützt wird die Aktion nicht nur von Moderator und Entertainer Christian Clerici und Schauspielerin Lilian Klebow, sondern auch von Bettina Assinger, Opern-Legende José Carreras, Schauspieler Stefano Bernardin, Ex-Tiergarten-Schönbrunn-Direktor Helmut Pechlaner sowie Maggie Entenfellner von der Tierecke der Kronen Zeitung. Alle prominenten Unterstützer sind unter www.vsf.at/3.0.html zu finden.

 

Über den Verein Tierärzte ohne Grenzen

Tierärzte ohne Grenzen Österreich (www.vsf.at) steht für die nachhaltige tierärztliche Unterstützung der am stärksten benachteiligten Bevölkerung in den ärmsten Ländern der Welt. Mit dem Ziel der Bekämpfung von Zoonosen, von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragbaren Infektionskrankheiten, und der Verbesserung der tierischen Erzeugnisse trägt der Verein zur Ernährungssicherheit und zur besseren Gesundheit von Mensch und Tier bei.

Tierärzte ohne Grenzen widmet sich der Versorgung von Menschen mit sauberem Trinkwasser und sicheren, gesunden und nährstoffreichen Lebensmitteln, sowie dem Erhalt von wertvollem, indigenem Wissen alter Volksstämme.

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